Tag 11 – Ein Buch, das ich einmal geliebt habe und jetzt hasse

Na, das ist jetzt aber ganz schön krass. Darauf habe ich jetzt wirklich keine Antwort, denn damit die Gefühle von Liebe zu Hass gegenüber einem Buch umschlagen, da muss ja schon einiges passiert sein.

So extreme Gefühle gegenüber einem Buch hege ich nun wirklich nicht, deshalb gibt es heute keine Antwort.

Aber mich würde ja schon mal interessieren, ob es bei euch so ein Buch gibt. Schreibt mir doch einen Kommentar!

Tag 10 – Ein Buch von meinem Lieblingsautoren

Heute habe ich lange darüber nachdenken müssen, ob ich überhaupt einen Lieblingsautor oder eine Lieblingsautorin habe.

In meiner Jugendzeit war das ganz klar Stephen King, da habe ich fast jedes Buch verschlungen, davor habe ich die Reihen der „Drei Fragezeichen“ und „TKKG“ eins nach dem anderen förmlich aufgesogen. Allerdings lag das wohl eher an den Figuren selbst und weniger an den Autoren, die meines Wissens bei beiden Reihen Autoren-Gruppen und keine „Einzeltäter“ waren.

Heute mache ich das auch eher an Büchern fest, weniger an Autoren. Zum Beispiel haben mich die wunderschönen Texte von Cecilia Ahern sowohl auf deutsch als auch auf englisch sehr beeindruckt und unterhalten. Auch das vorgestern ausgelesene „Zwei an einem Tag“ von David Nicholls hat mir unglaublich gut gefallen, es ist in diesem Jahr das bisher beste Buch, das ich gelesen habe (Rezension folgt). Allerdings ist es auch das einzige, das ich von dem Autor kenne.

Wenn ich also einen Autor benennen soll, der mich über eine lange Zeit immer wieder beeindruckt hat, dann ist das Frank Schätzing. Das faszinierende an seinen Büchern ist, dass sie nicht nur fesselnd und unterhaltsam geschrieben sind, sondern dass er sich mit jedem neuen Werk auch einem anderen Themengebiet widmet. Neben Thrillern hat er auch einen historischen Roman, Science Ficiton und Regionalkrimis geschrieben hat. Derzeit liegt auf meinem SuB „Limit“ auf das ich mich auch schon sehr freue.

Tag 9 – Das erste Buch, das ich je gelesen habe

Daran kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Ich weiß nur, dass ich schon mit fünf lesen konnte und auch Bücher von Astrid Lindgreen verschlungen habe. Allerdings bezweifle ich ein bisschen, dass das die ersten Bücher waren, die ich gelesen habe, da sie doch ziemlich dick sind.

An ein Buch kann ich mich allerdings erinnern, dass ich sogar mehrfach gelesen habe, weil ich es so schön fand: „Nesthäkchen“ von Else Ury. Ich hatte einen dicken Band in dem glaube ich die ersten vier oder fünf Bücher zusammengefasst sind. Das Buch ist steht zur Zeit bei meinen Eltern im Regal. Aber beim nächsten Besuch werde ich es mir bestimmt wieder holen 🙂

Tag 8 – Ein Buch, das mich an einen Ort erinnert

Egal welches Buch man liest, wenn der Autor es gut macht, entstehen sofort Bilder im Kopf über die Landschaft, die Häuser, die Wiesen, Straßen oder Geschäfte. Manchmal sind sie fiktiv, oft sind es aber auch reale Orte, die – wenn man sie schon einmal bereist hat – sicher sofort wieder an die Zeit erinnern, die Dinge, die man gesehen hat, die man erlebt hat, die Menschen mit denen man dort war.

Das geht mir bei Büchern oft so – vor allem Regionalkrimis haben eine Faszination Orte besonders darzustellen, leider gibt es oft auch schlechte Bücher in der Sparte, bei denen man merkt, dass der Autor nur in den derzeit erfolgreichen Markt einsteigen will. Bei denjenigen, denen es aber gelingt, die Faszination, den Zauber des Ortes zu beschreiben, die schaffen es auch mich richtig hineinzuziehen. So bin ich schon zwischen den Dünen Sylts versunken, auf den Straßen Münchens gewandelt und Hamburg immer wieder neu erlebt.

Eine wunderschöne Stadt in ihren Werken besonders in die Handlung mit einzubeziehen schaffen meiner Meinung auch Donna Leon mit ihren Venedig-Krimis oder Italo Svevo, der Triest unglaublich schön beschreibt.

Doch am meisten ist mir ein Ort aufgefallen, als ich „Illuminati“ von Dan Brown gelesen habe. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich kurz zuvor die ewige Stadt während eines zweiwöchigen Sprachkurses sehr intensiv „entdeckt“ habe. Dan Brown, der seinen Protagonisten Robert Langdon durch die ganze Stadt schickt, schafft es genau diese Faszination in seinem Buch zu übertragen. Denn Langdon muss an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei, betritt die schönsten und wichtigsten Kirchen, es gibt einen Showdown im Vatikan und in der Engelsburg. Ob es Menschen, die Rom nicht kennen, ähnlich geht, das kann ich leider nicht sagen.

Aber bei mir ist es so. Immer wenn ich an „Illuminati“ denke, taucht Rom vor meinen Augen auf und die wunderschöne Zeit, die ich dort mit Menschen aus aller Welt verbracht habe, mit denen ich zum Teil bis heute in Kontakt bin.

Tag 7 – Das Buch, das mich an jemanden erinnert

Gut, ich gebe zu, ich komme nicht jeden Tag dazu meine Bücher für den Tag zu posten, aber das ist ja nicht so schlimm. Schließlich ändert sich der Inhalt ja nicht, wenn man einen oder zwei Tage später schreibt.

Ein Buch, das mich an jemanden erinnert? Darüber habe ich wirklich sehr lange nachdenken müssen. Sehr, sehr lange. Vor allem fällt mir so etwas – also dass mich ein Buch an jemanden erinnert – natürlich nicht spontan ein, sondern eigentlich gerade dann, wenn ich solch ein Buch lese.

Da ich gestern mit „Zwei an einem Tag“von David Nicholls angefangen habe, passt das eigentlich ganz gut, denn das Buch hat mich tatsächlich an jemanden erinnert. An einen Ex-Freund, mit dem ich vor langer, langer Zeit nur drei Wochen lang „zusammen“ war, ihn aber immer wieder getroffen habe. So ähnlich geht es den beiden Protagonisten in dem Buch auch. Natürlich, es ist eine andere Zeit, es sind andere Orte, andere Geschichten, aber irgendwie hat mich die Geschichte an unsere Geschichte erinnert. Apropos, ich habe schon lange nichts mehr von ihm gehört. Vielleicht sollte ich mich mal bei ihm melden?

Tag 6 – Das Buch, das ich nur einmal lesen kann

Schwierig, schwierig, aber ich denke – auch wenn ich noch nicht alle Bücher gelesen habe – dass es sich dabei um die vier Titel der Twilight-Bücher handelt. Zur Zeit bin ich beim dritten Band und bin hin und her gerissen. Einerseits finde ich die Bücher abgrundtief schlecht, andererseits sind sie doch so unterhaltsam, dass ich dran bleibe, auch wenn ich verhältnismäßig lange für die Bücher brauche.

Ich weiß nicht genau woran es liegt bzw. wie Stephenie Meyer es schafft mich trotz des relativ leichten, zum Teil auch sehr platten Schreibstils, bei der Stange zu halten. Eins kann ich aber ganz sicher sagen: Sobald ich durch bin, werde ich die Bücher nie wieder zur Hand nehmen. Noch einmal schaffe ich das nicht.

Tag 5 – Ein Buch, das ich immer wieder lesen könnte

Ganz klar, da fällt mir nur eins ein: „Die lyrische Hausapotheke“ von Erich Kästner.

Das sind kleine feine Gedichte, die einen sogar aufmuntern, wenn man mit 40 Grad Fieber im Bett liegt.

Ich habe das Buch mal von einer sehr guten Freundin geschenkt bekommen, in der Widmung heißt es noch: „…Wenn dich die Uni mal wieder aus dem Hals hängt, dann such dir doch ein Gedicht zum Ablenken raus…“

Das habe ich getan und bis heute konnten mich die kleinen Werke von Kästner prima ablenken und unterhalten. Vielen Dank für dieses tolle Buch!

Tag 4 – Mein Hassbuch

Ein wirkliches Hassbuch gibt es eigentlich nicht.

Es gibt aber absolute Nervbücher und das sind Bücher, die einfach schlecht geschrieben sind. Das nervt, denn solche Bücher klauen mir meine Zeit, die ich auch viel besser nutzen könnte. Mir fallen spontan drei Bücher ein, aber da ich die Autoren nicht beleidigen will, halte ich mich mal vornehm zurück.  😉

Tag 3 – Mein Lieblingsbuch

Mein Lieblingsbuch? Das ist aber eine echt harte Nuss. Ich habe lange, lange überlegt. Und bin zuerst zu der Erkenntnis gekommen, dass sich mein Lieblingsbuch ständig ändert. Als Kind liebte ich „Die Kinder von Bullerbü“, dann fand ich die Bücher der „Drei Fragezeichen“ super, es folgten Stephen King, John Grisham und Dan Brown.

Doch im Moment gefallen mir Bücher, die etwas anders sind und die toll sind und da fällt mir natürlich nur eins ein, sowie der zweite Band dazu. Das sind:

„Alle sieben Wellen“ und „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer. Die schönsten Bücher, die es zur Zeit gibt!

Tag 2 – Das Buch, das ich als nächstes lese/lesen will

Als Anwärter für das nächste Buch, das ich zur Hand nehmen will, haben sich auch schon einige auf meinem Stapel angesammelt. Nach genauerer Durchsicht wird es wohl „Empört euch“ von Stéphane Hessel sein. Zum Einen, weil es sich schon lange an der Spitze der Taschenbuch-Bestseller hält, zum Anderen, weil es sehr dünn ist und ich sicher nach einer Stunde durch bin, vielleicht sogar die Rezension fertig haben werde.

Und danach gönne ich mir wieder einen richtig dicken Schinken, welchen, das weiß ich allerdings noch nicht so genau: Entweder „Verwesung“ von Simon Beckett oder „Das verlorene Symbol“ von Dan Brown. Mal gucken!