Halbzeit

In diesem Jahr habe ich das Lesen wieder ganz vorne auf meine Liste der guten Vorsätze gesetzt, denn das hat in den vergangenen Jahren etwas gelitten. Alle möglichen anderen Hobbies waren wichtiger und der Stapel der ungelesenen Bücher ist ins unendlichen angestiegen. Bücher gekauft habe ich nämlich trotzdem noch.

Tatsächlich kann ich jetzt schon, also nach gut drei Monaten erfreuliches berichten. Bei Goodreads, wo ich seit zwei Jahren Mitglied bin und mit meinen Reading Challenge-Mitstreitern verbunden bin, um zu sehen, was sie denn gerade auf dem Nachttisch liegen haben, gibt es ja auch eine Challenge. Eigentlich eine ganz simple, denn es geht nur darum, dass man angibt wie viele Bücher man in diesem Jahr schaffen will.

Nachdem ich 2016 nur 17 Bücher und 2017 nur 32 Bücher geschafft hatte, wollte ich mich ein bisschen fordern und habe 60 angegeben. Das ist ein bisschen mehr als eins pro Woche. Und Tadaa! Ich bin wirklich erfoglreich. Heute, am 7. März, habe ich schon mein 30. Buch eingetragen (und zugleich das 31.) und bin sozusagen 15 Bücher im Plus, wenn man die Zeit einrechnet. Damit habe ich mir ein gutes Polster erlesen und bin mir ganz sicher, dass ich diese Challenge in diesem Jahr schaffen werde.

Einerseits war es bisher noch nicht so schwierig, weil unter den gelesenen Büchern überdurchschnittlich viele recht kurze Werke waren, andererseits hatte ich das Glück, dass sehr viele außerordentlich gute Bücher dabei waren, die ich euch auch noch nicht alle vorgestellt habe. Acht Stück haben die volle Punktzahl, also 5 Sterne bekommen, was bei mir soviel heißt wie: Sofort lesen, es gibt keine Ausreden. Leider waren auch vier mit nur einem Stern dabei. So häufig daneben gegriffen habe ich auch schon lange nicht mehr.

Bei mir läuft’s auf jeden Fall, es warten noch viele Werke darauf entdeckt zu werden, erst heute habe ich die Bibliothek wieder geplündert. Ich wünsche euch noch ein schönes Lesewochenende und verzieh mich jetzt mit neuem Stoff auf die Couch.

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Film: Ein ganzes halbes Jahr

Ich gebe zu, es ist erst ein paar Tage her, dass ich über das Buch geschrieben habe. In dem Beitrag hatte ich ja auch erwähnt, dass „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes  2016 auch verfilmt wurde und seitdem ist mir der Film einfach nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Ich hatte ihn zwar schon gesehen, aber heute musste es einfach nochmal sein. Vielen Dank an Amazon Prime für den Herzschmerz.

Häufig ist es ja so, dass Leser von der Verfilmung enttäuscht sind, bei der Verfilmung von Thea Sharrock muss ich sagen, dass die Regisseurin im Prinzip vieles richtig gemacht hat. Die Besetzung ist mit Emilia Clarke (bekannt aus Game of Thrones) als Louisa Clark und Sam Claflin als Will Traynor aus meiner Sicht sehr gelungen. Auch die Geschichte erzählt im Prinzip – natürlich stark gekürzt – den Roman.

Mir hat der Film sehr gut gefallen, natürlich ist der Roman noch ein bisschen besser, aber wer eine schöne Liebesgeschichte sehen will, sollte sich „Ein ganzes halbes Jahr“ nicht entgehen lassen.