Tag 10 – Ein Buch von meinem Lieblingsautoren

Heute habe ich lange darüber nachdenken müssen, ob ich überhaupt einen Lieblingsautor oder eine Lieblingsautorin habe.

In meiner Jugendzeit war das ganz klar Stephen King, da habe ich fast jedes Buch verschlungen, davor habe ich die Reihen der „Drei Fragezeichen“ und „TKKG“ eins nach dem anderen förmlich aufgesogen. Allerdings lag das wohl eher an den Figuren selbst und weniger an den Autoren, die meines Wissens bei beiden Reihen Autoren-Gruppen und keine „Einzeltäter“ waren.

Heute mache ich das auch eher an Büchern fest, weniger an Autoren. Zum Beispiel haben mich die wunderschönen Texte von Cecilia Ahern sowohl auf deutsch als auch auf englisch sehr beeindruckt und unterhalten. Auch das vorgestern ausgelesene „Zwei an einem Tag“ von David Nicholls hat mir unglaublich gut gefallen, es ist in diesem Jahr das bisher beste Buch, das ich gelesen habe (Rezension folgt). Allerdings ist es auch das einzige, das ich von dem Autor kenne.

Wenn ich also einen Autor benennen soll, der mich über eine lange Zeit immer wieder beeindruckt hat, dann ist das Frank Schätzing. Das faszinierende an seinen Büchern ist, dass sie nicht nur fesselnd und unterhaltsam geschrieben sind, sondern dass er sich mit jedem neuen Werk auch einem anderen Themengebiet widmet. Neben Thrillern hat er auch einen historischen Roman, Science Ficiton und Regionalkrimis geschrieben hat. Derzeit liegt auf meinem SuB „Limit“ auf das ich mich auch schon sehr freue.

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2 Gedanken zu “Tag 10 – Ein Buch von meinem Lieblingsautoren

  1. Hab zwar auch nicht so richtige Lieblingsautoren (hängt halt auch immer vom Thema des Buches ab) aber einen, den wie ich finde jeder gelesen haben sollte ist Vladimir Nabokov. Einer der großartigsten Autoren ever. Wirklich. Leider kennen die meisten gerade einmal „Lolita“, wenn überhaupt. Und das ist ja auch ein großartiges Buch. Er kann die Leser nämlich unglaublich gut manipulieren. Ich hab mich dabei ertappt, wie ich gedacht hab: „So ein fieses Luder. Was die mit dem Humbert macht.“ Und dann wird dir bewusst: „Die ist zwölf. Die hat noch keine Ahnung und der Mittvierziger benutzt sie nur.“
    Aber der gute Vladimir hat so viel mehr geschrieben. Ein Wahnsinn ist „Ada or Ardour. A Family Chronicle.“ Und „Pnin“, mit dem tollpatschigen Professor. Der einzigen sympathischen Nabokovschen Hauptfigur. Und nicht zu vergessen „The real Life of Sebastian Knight“, weil darin der meiner Meinung nach schönste Satz steht, der jemals geschrieben wurde: „She entered his life without knocking.“
    Nabokov, unbedingt lesen.

  2. Danke für den Tipp. Ich muss zugeben, dass ich bisher tatsächlich noch nichts von Nabokov gelesen habe. Werde ich mir auf jeden Fall mal notieren und mir ein Buch besorgen, sobald ich mit dem aktuellen SuB durch bin!

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